WM
Spanien sichert Nächste Runde dank Yamals Bedrohung, nicht durch Tor
Spaniens 3:0‑Knockout‑Sieg gegen Österreich im SoFi Stadium in Inglewood am Donnerstag, dem 2. Juli 2026, sicherte den Aufstieg in die nächste Runde der WM, hielt die Turnierbilanz ungeschlagen und bewahrte das weiße Blatt, und unterstrich den Einfluss des jungen Offensivtalents.
Lamine Yamal war die ständige Offensivgefahr, meldete sechs Schüsse und erhielt trotz torloser Leistung die silberne Spieler‑des‑Matches‑Auszeichnung. Der österreichische Torwart Alexander Schlager verhinderte sein Nahdistanzschuss und verdeutlichte damit die feine Grenze zwischen Tor und Nullnummer.
Ein ausverkauftes Publikum von 72.492 Zuschauern füllte das SoFi Stadium, überwiegend spanienfreundlich, darunter die Schauspieler Penélope Cruz und Javier Bardem. Die Stimmung war elektrisierend, während die Fans sahen, wie Spanien eine makellose Abwehrbilanz hielt.
Der 18‑jährige Flügelspieler kehrte von einer zwei Monate zuvor in einem La‑Liga‑Spiel für Barcelona erlittenen linken Oberschenkelverletzung zurück. Er hatte in der Gruppenphase 141 Minuten gespielt, ein Tor erzielt und sagte, er fühle sich „zu 100 %“ bereit für das K.o.-Spiel.
Oyarzabals Doppeltor führt Spanien ins Achtelfinale der WM
Yamals Versuche wurden immer wieder vereitelt: ein Linksfußschuss wurde vom österreichischen Kapitän David Alaba kurz vor der Linie abgeblockt, und ein Nahdistanzschuss wurde von Alexander Schlager gehalten, nachdem ein 25‑Meter‑Freistoß von Alex Baena den Pfosten traf. In der 34. Minute flog sein Sololauf über die Latte, und sein Antritt wurde vom selben österreichischen Torwart unterbunden. Nach dem Spiel sagte Yamal: „Ich habe kein Tor erzielt, aber ich bin sehr glücklich, dass wir in die nächste Runde gekommen sind.“ Er fügte hinzu, dass ihn das Anblick seiner Mutter und seines dreijährigen Halbbruders Keyne, die in den Nationalfarben feierten, „bewegt“ und dass „mein Bruder wie mein Sohn ist, ich liebe ihn.“Spaniens K.o.-Duell mit Österreich prüft Form nach Gruppenphase
Österreichs Trainer Ralf Rangnick lobte den spanischen Flügelspieler und bezeichnete ihn als „eines der größten Talente, die wir in diesem Alter gesehen haben“, betonte jedoch, dass seine Mannschaft „ihn sehr gut verteidigt“ habe und es geschafft habe, ihn vom Tor abzuhalten. Spanien richtet nun den Fokus auf die bevorstehende Runde und will das weiße Blatt bewahren, das das Turnier bisher prägte.