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WM

Ronaldo wechselt die Schuhe und Messi trifft spät: zwei gegensätzliche WM-Abende

Lionel Messi und Cristiano Ronaldo lieferten gegensätzliche Leistungen, als die Gruppenphase der Weltmeisterschaft mit 19 Toren in sechs Spielen endete. Messi besiegelte Argentiniens 3-1-Sieg über Jordanien mit einem Freistoß in der 20. Minute – seinem 19. WM-Tor –, während Ronaldos Portugal sich mit einem 0-0 gegen Kolumbien abmühte. Der 39-jährige Messi, der in der 60. Minute eingewechselt wurde, brauchte nur 20 Minuten, um seine Spuren zu hinterlassen. Sein Freistoß in der 80. Minute besiegelte den Sieg und machte ihn zum ersten Spieler, der in sieben aufeinanderfolgenden WM-Spielen traf. Das Tor markierte zudem sein 19. WM-Tor und brachte ihn auf Platz eins der Torschützenliste des Turniers – gemeinsam mit Kylian Mbappé, Ousmane Dembélé, Vinícius Júnior und Erling Haaland mit jeweils sechs Toren. Cristiano Ronaldo, der nach seinem Doppelpack im 5-0-Sieg Portugals gegen Usbekistan die limitierten Nike Mercurial Superfly 11 Gold Scorpion-Stiefel von Nike geschenkt bekommen hatte, wechselte sie zur Halbzeit gegen seine üblichen pinken Stiefel. Der portugiesische Kapitän hatte gegen Kolumbien kaum Wirkung gezeigt, verfehlte eine Räumung, schoss einen schwachen Freistoß und sah mehrere Schüsse blockiert. Nur 2.026 Paar der Gold Scorpion-Stiefel wurden produziert. Das Design, inspiriert von Ronaldos Spitznamen, zeigt ein Skorpion-Motiv und goldene Akzente. Der Wechsel warf Fragen nach Komfort und Eignung vor dem nächsten Spiel Portugals gegen Kroatien am Freitag auf. Österreich sicherte sich mit einem dramatischen 3-3 gegen Algerien in Kansas City den Einzug ins Achtelfinale. Zwei Tore in der Nachspielzeit – der Ausgleich in der 93. und der Siegtreffer in der 96. Minute – bedeuteten, dass beide Teams weiterkamen, wobei Österreich als Gruppenzweiter auf Spanien trifft. Lionel Messi führt nun die Torschützenliste mit sechs Toren an, zwei vor Kylian Mbappé, Ousmane Dembélé, Vinícius Júnior und Erling Haaland. In den 72 Gruppenspielen fielen 215 Tore, im Schnitt 2,99 pro Spiel. Steve Clarke hat als schottischer Nationaltrainer nach enttäuschender WM-Kampagne zurückgetreten. Schottland besiegte Haiti 1-0 im ersten Spiel, verlor aber 1-0 gegen Marokko und 3-0 gegen Brasilien und schied als Gruppendritter aus. Clarke, der im Mai 2019 das Amt übernahm, verlässt den Verband mit 36 Siegen und 29 Niederlagen in 98 Spielen. Ivan Perišić setzt seine WM-Laufbahn mit Kroatien fort und bestritt bereits 20 aufeinanderfolgende Turnierspiele seit seinem Debüt. Der 37-Jährige, der diese Saison 43 Einsätze für PSV mit 10 Toren und 16 Vorlagen absolvierte, ist eine Schlüsselfigur auf der linken Außenbahn der Kroaten. Die Achtelfinal-Paarungen stehen nun fest: England trifft am Mittwoch um 18:00 auf die DR Kongo, Belgien spielt am Mittwoch um 22:00 gegen den Senegal, und das Topspiel zwischen Portugal und Kroatien folgt am Freitag um 20:00.

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