WM
Nico Schlotterbeck fällt für WM wegen MCL-Verletzung aus
Der deutsche Innenverteidiger Nico Schlotterbeck wird den Rest der Weltmeisterschaft verpassen, nachdem er sich am Samstag im 1:0-Sieg gegen die Elfenbeinküste einen Innenbandriss zugezogen hat. Der 24-Jährige musste in der 38. Minute der Gruppenspiel-Begegnung ausgewechselt werden, wodurch seine Mannschaft für die letzte Stunde in Unterzahl spielte. Deutsche Medien berichteten am Montag, dass Schlotterbeck voraussichtlich sechs bis acht Wochen ausfallen wird und damit vorzeitig aus dem Turnier ausscheidet.
Schlotterbecks Verletzung verschärft die Abwehrsorgen der deutschen Mannschaft auf ihrem Weg in die K.-o.-Phase. Der DFB bestätigte nach medizinischen Untersuchungen im Anschluss an das Spiel gegen die Elfenbeinküste sein vorzeitiges Ausscheiden aus dem Turnier.
Deutschland schloss die Gruppe E als Tabellenerster mit einer makellosen Bilanz ab und sicherte sich drei Siege in Folge. Der Gegner im Achtelfinale wird durch das Ergebnis des letzten Gruppenspiels Frankreichs entschieden, da die Franzosen die Gruppe D gewinnen müssen, um auf Gastgeber Deutschland zu treffen.
Die Abwesenheit des deutschen Verteidigers hinterlässt eine große Lücke in einer Abwehr, die bereits durch frühe Turnierschwierigkeiten gefordert wurde. Sein Dortmunder Mannschaftskamerad und ebenfalls Innenverteidiger Mats Hummels wurde im Laufe der Gruppenphase mit verschiedenen Partnern aufgeboten.
Schlotterbeck, der 2022 zu Borussia Dortmund wechselte, hat seit seinem Debüt für die Nationalmannschaft 2021 bereits 18 Länderspiele bestritten. Sein WM-Debüt in Katar markierte einen wichtigen Moment in seiner internationalen Karriere.
Deutsche Medien wie berichteten am Montagmittag über die Verletzung und bestätigten die Schwere der Verletzung sowie die voraussichtliche Genesungsdauer.