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WM

Manzambi trifft Doppelpack, Schweiz besiegt Bosnien 4:1

🇨🇭
Die Schweiz besiegte Bosnien und Herzegowina mit 4:1 im SoFi Stadium in Inglewood, Kalifornien, am Donnerstag, dem 18. Juni 2026, wobei der Ersatzspieler Johan Manzambi zweimal traf, darunter ein Volley in der 74. Minute, und Granit Xhaka einen Strafstoß in der Nachspielzeit verwandelte. Rubén Vargas fügte nach dem Platzverweis von Tarik Muharemovic ein spätes Tor hinzu, und Ermin Mahmic traf für Bosnien in der Nachspielzeit. Die Schweiz dominierte im ersten Halbzeit die Ballbesitz, hatte jedoch Schwierigkeiten, klare Chancen im letzten Drittel zu kreieren, während Bosnien weniger Ballbesitz hatte und weniger Möglichkeiten erzeugte. Die Schweizer Mannschaft steigerte nach der Pause ihre Offensivintensität, angeführt von Dan Ndoye. Ersatzspieler Johan Manzambi kam für Dan Ndoye ins Spiel und löste drei Minuten später einen Volley aus, nachdem er mit Amar Memics versuchtem Abwehrkopfball in Kontakt gekommen war. Der 20‑jährige, gebürtige Genfer, der für den deutschen Klub Freiburg spielt, feierte sein erstes WM‑Tor. Tarik Muharemovic erhielt eine Rote Karte für ein gefährliches Tackling an Breel Embolo kurz vor dem Strafraum. Embolo holte den Ball von Manzambi zurück und spielte einen Pass über die Frontlinie zu Rubén Vargas, der den Ball souverän zum Abschluss brachte. Rubén Vargas erzielte in der 84. Minute ein Tor und nutzte dabei den zahlenmäßigen Vorteil. Granit Xhaka verwandelte später in der Nachspielzeit einen Strafstoß und komplettierte damit die Torschützenliste. Ermin Mahmic traf in der Nachspielzeit der zweiten Halbzeit für Bosnien und verkleinerte damit den Rückstand. Trotz dieses Tores bleibt Bosnien eine realistische Chance, das Achtelfinale seiner zweiten WM-Teilnahme zu erreichen. Edin Džeko startete und spielte 63 Minuten für Bosnien, wodurch er zum vierten Feldspieler wurde, der ein WM‑Spiel in den Vierzigern begann, und schloss sich damit Luka Modrić und Cristiano Ronaldo in dieser exklusiven Gruppe an. Die Mannschaft von Sergej Barbarez hatte zuvor ein Unentschieden mit dem Co‑Gastgeber Kanada erreicht und sich für das Turnier qualifiziert, indem sie Wales und Italien in der Play‑off‑Runde überraschte.

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