WM
Kevin De Bruynes Tribut-Tattoo: Warum der City-Star seinen Arm küsste
Kevin De Bruyne feierte sein Tor für Belgien mit einem Kuss auf seinen tätowierten rechten Arm und widmete den Moment seiner Familie. Die Tätowierung zeigt die Silhouetten seiner drei Kinder zusammen mit seiner Frau Michèle Lacroix, die das Spiel von der Tribüne in Seattle aus verfolgte.
De Bruyne, der seit neun Jahren mit Lacroix verheiratet ist, bestätigte die Hommage nach seinem dritten Tor für Belgien gegen Neuseeland. „Ich bin seit neun Jahren mit meiner Frau verheiratet, die hier war“, sagte er. „Und meine Kinder haben das Spiel im Fernsehen in Los Angeles verfolgt. Das ist die Tätowierung meiner Kinder. Sehr wichtig.“
Der belgische Mittelfeldspieler trägt an seinem rechten Arm ein bleibendes Andenken an seine Familie – ein Design, das er nach jedem Tor zu einem Ritual gemacht hat. Lacroix saß in der Tribüne, als die Feier stattfand, und erhielt von De Bruyne, der sein Hattrick vollendete, ein Herzsymbol zugeworfen.
Mason, das älteste der drei Kinder des Paares, hatte erst kürzlich Belgiens torloses Remis gegen den Iran von der Tribüne aus unter Tränen verfolgt. Diesmal war die Reaktion des Jungen wohl eine ganz andere, da sein Vater maßgeblich zum Sieg beigetragen hatte. „Meine Familie ist während der WM in Amerika“, sagte De Bruyne im März. „Sie werden nicht die ganze Zeit in Seattle bleiben. Ich habe Unterkünfte außerhalb des belgischen Teamquartiers organisiert. Ich möchte, dass meine Familie bei mir ist. Sie sollen das Turnier genießen.“
Der Mittelfeldspieler hat dafür gesorgt, dass seine Frau und seine Kinder bei wichtigen Momenten dabei sind, indem er Unterkünfte außerhalb der belgischen Teamzentrale arrangierte. Seine Sichtbarkeit für die Familie steht im Kontrast zur Abwesenheit einiger Partner während internationaler Turniere.
De Bruynes öffentliche Zuneigungsbekundungen zu seiner Tätowierung und seiner Familie sind zu einem wiederkehrenden Thema in seinen Feiern geworden und verbinden professionellen Erfolg mit persönlichem Stolz. Die Geste unterstreicht die Bedeutung seines Privatlebens in seiner öffentlichen Persona.
Lacroix, die in der Tribüne saß, erlebte die Feier aus nächster Nähe mit, als ihr Mann sein drittes Tor des Spiels markierte. Die Anwesenheit der Familie in den USA während der WM spiegelt De Bruynes Priorisierung gemeinsamer Erlebnisse gegenüber logistischer Bequemlichkeit wider.
Der 3:0-Sieg der belgischen Mannschaft über Neuseeland bot De Bruyne eine Plattform, um seine Verbindung zu seiner Familie sowohl visuell als auch emotional zu stärken. Sein Ritual nach dem Tor ist zu einem Symbol seiner doppelten Identität als Top-Athlet und fürsorglicher Vater geworden.