WM
Deutschland zerlegt Curaçao 7:1, Nagelsmann nennt drei Lehren
Deutschland zeigte ein dominierendes Offensivspiel und besiegte Curaçao mit 7:1 bei der FIFA‑Weltmeisterschaft 2026. Trainer Julian Nagelsmann hob drei zentrale Gesprächspunkte aus dem Spiel hervor.
Fünf WM‑Neulinge – Nathaniel Brown, Felix Nmecha, Aleksandar Pavlović, Jonathan Tah und Nico Schlotterbeck – wirkten alle souverän und selbstbewusst. Brown brachte Vorwärtsenergie, Nmecha lieferte körperliche Präsenz im Mittelfeld, Pavlović zeigte Ruhe, während Tah und Schlotterbeck für defensive Stabilität sorgten.
Flügelspieler Leroy Sané war stark eingebunden und kreierte gefährliche Situationen, doch seine Abschlussqualität und Entscheidungsfindung ließen noch Luft nach oben. Sollte seine Ineffizienz anhalten, könnte Nagelsmann Alternativen wie Jamie Leweling in Betracht ziehen.
Stürmer Deniz Undav kam von der Bank und brachte sofort Intensität, intelligentes Laufverhalten und Ruhe vor dem Tor mit. Sein Kombinationsspiel und seine Positionswahl deuten darauf hin, dass er eher eine Stammspielerrolle verdienen könnte als nur ein Super‑Sub zu bleiben.
Die Leistungen unterstreichen die Tiefe, die Nagelsmann im Verlauf des Turniers zur Verfügung steht, und bieten ihm Rotationsmöglichkeiten für die späteren Phasen. Felipe lieferte die Analyse für GGFN.