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Deutschlands WM-Glück wankt, Neuer kehrt zurück

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Deutschlands jüngste Turnierausscheiden haben die Vorstellung von Unvermeidlichkeit zerschlagen. Die Titelverteidiger fielen in der Gruppenphase der WM 2018, nachdem Manuel Neuer einen Ball in 80 Metern Entfernung von seinem Tor verpfuscht hatte, wodurch Son Heung‑Min traf. Ein ähnliches Ausscheiden in der Gruppenphase ereignete sich 2022, als Japan die frühe Führung Deutschlands umkehrte.

2014 brachte André Schürrle eine Flanke, die Mario Götze volleyte und damit Deutschlands vierten WM‑Titel sicherte. Davor hatte Deutschland seit 1954 bei jeder WM mindestens das Viertelfinale erreicht. Das Finale 2014 gegen Argentinien bleibt ihr letztes Spiel jenseits der Gruppenphase.

Das Desaster 2018 war das erste Scheitern unter Joachim Löw, der Jürgen Klinsmann nachfolgte. Hansi Flick, Löws ehemaliger Co‑Trainer, musste ebenfalls nach einer Reihe von Niederlagen das Amt räumen, obwohl er mit Bayern München und Barcelona im Inland Erfolge gefeiert hatte.

Nach dem Ausscheiden 2022 warnte Flick, dass der deutsche Fußball neue Torhüter und Wing‑Backs brauche und betonte die Grundlagen der Defensive. Später wies er darauf hin, dass nach fast zwei Jahrzehnten unter Klinsmann, Löw und Flick kein klares Projekt mehr existiere.

Julian Nagelsmann setzte Manuel Neuer zwei Jahre nach dessen internationalem Rücktritt wieder als Torhüter ein. Nagelsmann lobte Neuer’s Aura und Titel und hofft, dass seine Erfahrung die Mannschaft inspiriert.

Assistenztrainer Benjamin Gluck arbeitet im Training an Nagelsmanns Seite. Joshua Kimmich wurde als Rechtsverteidiger eingesetzt, während Nico Schlotterbeck und Jonathan Tah das zentrale Abwehrduo bilden.

Offensiv gilt Gerd Müllers Rekord von zehn WM‑Tor­en als Maßstab, doch Miroslav Klose ist noch nicht vollständig ersetzt. Niclas Füllkrug entwickelte sich 2022 zum Kulthelden, und Serge Gnabrys Verletzung hinterlässt eine Lücke in der Angriffsreihe.

Julian Nagelsmann zeigte sich verärgert darüber, dass Nick Woltemade, der derzeit im Mittelfeld für Newcastle spielt, als Stürmer in Betracht gezogen wird, während Kai Havertz auch in einer tieferen Rolle eingesetzt werden könnte. Jamal Musiala und Florian Wirtz bleiben die herausragenden kreativen Talente der letzten WM.

Drei Niederlagen in Folge in der Nations League gegen Portugal und Frankreich

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