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Chelseas Mittelfeldumbau stockt – Xhaka wählt Sunderland
Chelsea suchen nach einer erfahrenen Verstärkung im Mittelfeld nach einem Sommer mit begrenzten Neuverpflichtungen. Ihr Ziel ist Granit Xhakas – Kapitän von Sunderland – der damit in den Fokus rückt, nachdem der englische Klub ein Angebot von 8 Millionen Pfund eingereicht hat, das die Black Cats ablehnten.
Sunderland wies das 8-Millionen-Pfund-Angebot zurück und machte klar, dass ihr Kapitän nicht zum Verkauf steht, sodass Chelsea ohne den Spieler bleiben, den sie anstreben. Die Haltung des Vereins unterstreicht ihre Entschlossenheit, Xhaka auch in der kommenden Saison zu halten.
Xhaka war von der Aussicht angelockt worden, unter seinem ehemaligen Trainer Xabi Alonso bei Chelsea zu spielen, doch nach Gesprächen mit Sunderland entschied er sich, im Stadium of Light zu bleiben. Seine Entscheidung spiegelt eine Veränderung der Prioritäten nach den Verhandlungen mit seinem aktuellen Verein wider.
Langer Vertrag sichert Xhaka bei Sunderland trotz Chelsea-Angebot
Der Schweizer Mittelfeldspieler ist derzeit mit der Schweizer Nationalmannschaft im Einsatz und hat mit einem 2:0 gegen Algerien die Runde der 16 erreicht. Er stand in allen vier Spielen in der Startelf und erzielte ein Tor beim 4:1-Sieg über Bosnien-Herzegowina. Xhaka wechselte im vergangenen Sommer von Bayer Leverkusen zu Sunderland in einem Deal im Wert von bis zu 17 Millionen Pfund. Er bestritt 36 Pflichtspiele, steuerte sieben Tore oder Vorlagen bei und half dem Team, den siebten Platz in der Premier League zu erreichen und sich für die Europa League zu qualifizieren. Bekannt für seine Führungsqualitäten und seine Top-Erfahrung, genießt Xhaka hohes Ansehen bei seinen Mitspielern. Mit seiner Vertragsverlängerung muss Chelsea nun nach alternativen erfahrenen Mittelfeldspielern Ausschau halten, bevor das Transferfenster schließt. Das verbleibende Hindernis für Chelsea besteht darin, einen passenden Ersatz in einem schrumpfenden Markt zu finden, da auch andere Vereine um erfahrene Mittelfeldtalente konkurrieren.