WM
Marokkos Amrabat wehrt Wilders’ kindische Provokation vor dem WM-Duell ab
Marokkanischer Flügelspieler Nordin Amrabat hat auf einen Social-Media-Post des niederländischen Politikers Geert Wilders reagiert, der vor dem Achtelfinale der Weltmeisterschaft 2026 zwischen den Niederlanden und Marokko in Monterrey, Mexiko, mit einer simulierten Roten Karte provozierte.
Wilders teilte auf der Plattform X einen Beitrag, in dem ein Schiedsrichter einem Spieler mit marokkanischen Wurzeln eine Rote Karte zeigt, begleitet von der Bildunterschrift „Es wird schon gutgehen“. Der Post des niederländischen Politikers wurde weithin als Anspielung auf das bevorstehende Spiel interpretiert.
Amrabat, der für PSV Eindhoven spielt, wies die Provokation in seiner eigenen Antwort auf X als „kindisch“ zurück. „Lass ihn reden“, schrieb Amrabat und lehnte jeden Versuch ab, die sportliche Begegnung zu politisieren.
Das Achtelfinale zwischen den Niederlanden und Marokko ist für Monterrey, Mexiko, im Rahmen der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 angesetzt. Beide Teams haben die Gruppenphase überstanden und treffen in der K.-o.-Phase aufeinander.
Wilders’ Post zog sofort Aufmerksamkeit in den sozialen Medien auf sich, wobei viele Nutzer den Zeitpunkt und die Art der Provokation kritisierten. Der niederländische Politiker hat eine Geschichte mit kontroversen Aussagen zu Migration und Integration in den Niederlanden.
Amrabats Reaktion unterstreicht die Entschlossenheit der marokkanischen Mannschaft, sich auf die bevorstehende sportliche Herausforderung zu konzentrieren. Der Stürmer von PSV hat sich wiederholt als Verfechter von Einheit und Respekt im Fußball positioniert und spricht sich oft gegen spaltende Rhetorik aus.
Das Spiel in Monterrey wird das erste kompetitive Aufeinandertreffen zwischen den Niederlanden und Marokko bei einer Weltmeisterschaft sein. Beide Teams bereiten sich auf eine hochkarätige Begegnung in der K.-o.-Phase des Turniers vor.